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23.07.2015

11:16 Uhr

Japans Haushalt

Ohrfeige für Ministerpräsident Abe

VonMartin Kölling

PremiumDie am höchsten verschuldete Industrienation der Welt hat versprochen, bis 2020 einen ausgeglichenen Primärhaushalt zu erzielen. Doch eine amtliche Prognose schürt Zweifel, dass dies mit den bisherigen Plänen gelingt.

Japans Regierungschef Shinzo Abe: „Mutige Investitionen“ gegen das Defizit. ap

huGO-BildID: 47007186 In this July 16, 2015 phpoto, Japanese Prime Minister Shinzo Abe attends a plenary session at the lower house in Tokyo. Public

Japans Regierungschef Shinzo Abe: „Mutige Investitionen“ gegen das Defizit.

TokioAls am Mittwoch Japans Ausschuss für Wirtschafts- und Haushaltsplanung tagte, hatten Haushaltsexperten der Regierung in den Vorlagen eine Ohrfeige für Ministerpräsident Shinzo Abe versteckt. Und wieder ging es um einen zentralen Gradmesser für die Sanierung des hochverschuldeten Staatshaushalts: die primäre Haushaltsbilanz, also das Gleichgewicht zwischen Ausgaben und Steuereinnahmen ohne Berücksichtigung des Schuldendiensts.

Ausgerechnet die Experten im Kabinettsamt rechneten Abe vor, dass das primäre Haushaltsdefizit bis 2020 nur von voraussichtlich 15.400 Milliarden Yen (113 Milliarden Euro) im Jahr 2015 auf 6200 Milliarden Yen (ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts) schrumpfen wird. Dabei hatte Abe erst im Juni bei der Vorlage seines mittelfristigen...

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