Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.05.2015

20:00 Uhr

John Kornblum

„Europa ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt“

VonTorsten Riecke

PremiumDer ehemalige US-Botschafter in Deutschland warnt im Handelsblatt-Interview vor einem latenten Antiamerikanismus, bei dem andere wichtige Herausforderungen schnell aus dem Sichtfeld verschwinden.

„Wir müssen amerikanische Interessen vertreten, und dazu gehört eine gute Partnerschaft mit Deutschland.“ (Foto: Steffen Roth für HB)

John Kornblum

„Wir müssen amerikanische Interessen vertreten, und dazu gehört eine gute Partnerschaft mit Deutschland.“ (Foto: Steffen Roth für HB)

BerlinSeit 50 Jahren lebt John Kornblum in Deutschland. In dieser Zeit hat der ehemalige US-Botschafter viele Krisen im deutsch-amerikanischen Verhältnis erlebt. Die aktuellen Spannungen sieht er deshalb gelassen. Wichtiger ist ihm der Abschluss des Freihandelsabkommens, das er für ein „Jahrhundertprojekt“ hält.

Herr Botschafter, Amerika macht es den Deutschen nicht leicht. Sind Sie überrascht, dass der US-Geheimdienst NSA jetzt auch europäische Firmen ausspioniert haben soll?
Ich weiß nicht, was da gelaufen ist. Aber ich glaube nicht, dass die Vereinigten Staaten in Deutschland Wirtschaftsspionage betreiben. Amerika ist auch nicht dazu da, es den Deutschen leichtzumachen. Wir müssen amerikanische Interessen vertreten, und...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×