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12.07.2016

18:10 Uhr

Juncker und Schulz

Gutsherrenart in Brüssel

VonTill Hoppe

PremiumEU-Kommissionspräsident Juncker will seinen Freund Martin Schulz im Amt halten. Der Deutsche solle bis 2019 Parlamentspräsident bleiben, sagt er. Mit seiner Empfehlung bringt er nicht nur EU-Abgeordnete gegen sich auf.

Ziemlich gute Freunde: EU-Kommissionspräsident Juncker (r) will Parlamentspräsident Schulz im Amt halten. Reuters

Martin Schulz, Jean-Claude Juncker

Ziemlich gute Freunde: EU-Kommissionspräsident Juncker (r) will Parlamentspräsident Schulz im Amt halten.

BrüsselAus ihrem guten Verhältnis haben Martin Schulz und Jean-Claude Juncker nie ein Geheimnis gemacht: Selbst als sie bei den Europawahlen im Jahr 2014 als Spitzenkandidaten für ihr jeweiliges Lager um Wählerstimmen konkurrierten, taten sie einander kaum weh. Mit ihrer jüngsten, öffentlich zelebrierten Verbrüderung haben es die beiden Präsidenten von EU-Parlament und Kommission aber nach Meinung vieler in Brüssel und Berlin zu weit getrieben – und ernten nun massive Kritik. „Wie können die beiden nur so dumm sein?“, schimpft ein führender Europaparlamentarier.
In einem gemeinsamen Interview mit Schulz hatte sich Juncker dafür ausgesprochen, die Amtszeit des Sozialdemokraten als Parlamentspräsident bis...

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