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26.11.2015

13:58 Uhr

Kampf gegen den IS

Fatale Kriegsrhetorik

VonJens Münchrath

PremiumCameron sieht im IS eine „dämonische Bedrohung“, Hollande kündigt „gnadenlose Vergeltung“ an: Mit ihrer martialischen Sprache tragen einige Europäer zur Eskalation in Nahost bei. Ein Zeichen der Ohnmacht. Eine Analyse.

Mit Waffen allein ist der Syrien-Konflikt nicht zu lösen. Reuters

Soldat in Brüssel

Mit Waffen allein ist der Syrien-Konflikt nicht zu lösen.

DüsseldorfWenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie fragil die geopolitische Lage inzwischen ist, der Abschuss des russischen Flugzeugs durch die Türkei und die hysterischen Reaktionen darauf haben ihn geliefert.

Die Bildung einer großen Allianz gegen den Islamischen Staat, die nach dem menschenverachtenden Terroranschlag in Paris zumindest denkbar schien, ist schwieriger denn je. Ein Konsens über die wie auch immer geartete Nachkriegsordnung für Syrien liegt in weiter Ferne – zu unterschiedlich sind die Interessen der am Konflikt beteiligten Parteien, zu gering ist ihre Bereitschaft, sich auf eine Politik der Mäßigung einzulassen.

Jens Münchrath

Der Autor

Jens Münchrath ist Teamleiter Report und Wochenendtitel beim Handelsblatt.

Das gilt für Russland. Das gilt für die...

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