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30.11.2015

15:10 Uhr

Kampf gegen den Terror

Ein Krieg schafft neue Feinde

VonHans-Jürgen Jakobs

PremiumFrankreich hat unser Mitgefühl, doch der Einstieg in den Kampf gegen den Terror ist politisch unklug. Eskalation ist eine Falle, die den Terroristen nutzt, nicht uns. Eine Analyse.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass bei Luftangriffen auf den IS nur der Gegner getroffen würde. AFP

Szene aus einem Video der französischen Armee

Es ist eine Illusion zu glauben, dass bei Luftangriffen auf den IS nur der Gegner getroffen würde.

In jenem Kampf gegen den Terror, den wir jetzt „Krieg“ nennen, kollidieren zwei Ziele: das der Solidarität und das der politischen Klugheit. Das macht die Sache kompliziert. Was die Solidarität angeht: Die Deutschen fühlten sich am und nach dem 13. November, als seien sie Franzosen. Die Pariser Anschläge der Auftragsmörder des „Islamischen Staats“ (IS) trafen auch uns, weil sie der Freiheit, der Lebenslust und der Jugend galten. Aufmerksam verfolgten wir die Leidensgeschichten aus dem „Bataclan“, als seien es Geschichten aus dem „Knust“ in Hamburg oder dem „Tempodrom“ in Berlin.

Frankreich ist der engste Freund in der Europäischen Union, Paris eine...

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