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08.02.2017

12:35 Uhr

Kampf gegen Fluchtursachen

Wunsch und Wirklichkeit

VonDonata Riedel

PremiumDie Bundesregierung will die Fluchtursachen in Afrika vor Ort bekämpfen. Erste durchaus sinnvolle Ansätze sind bereits erkennbar. Offensichtlich ist allerdings auch, dass der Plan Jahre dauern dürfte. Eine Analyse.

Zu glauben, dass Merkels G20-Programm „Fluchtursachen bekämpfen“ schon morgen Erfolg haben wird, ist eine Illusion. AP

Flüchtlinge im Mittelmeer

Zu glauben, dass Merkels G20-Programm „Fluchtursachen bekämpfen“ schon morgen Erfolg haben wird, ist eine Illusion.

Tunesien ist ein mit Deutschland befreundetes Land. Es ist das einzige, in dem nach dem Arabischen Frühling noch Hoffnung besteht, dass die Demokratie sich festigt. Trotzdem ist es den deutschen Innenbehörden nicht gelungen, einen als Gefährder bekannten ausreisepflichtigen Islamisten rechtzeitig dorthin abzuschieben. Man hätte ihn allerdings länger als einen Tag in Abschiebehaft nehmen und so den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt vielleicht verhindern können.

Der Fall Anis Amri zeigt damit zweierlei: Für die Sicherheit müssen hierzulande die dafür zuständigen Behörden beherzt handeln und die Gesetze hart anwenden. Gefährder besser abschieben zu können ist zwar ein wünschenswertes Ziel. Erreichen lassen wird...

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