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17.02.2015

08:28 Uhr

Kampf gegen IS

Ambivalenz als Strategie

VonMoritz Koch

PremiumObama glaubt, dass die Terrormiliz nur politisch besiegt werden kann. Daher setzt er keine Bodentruppen ein. Die Strategie geht aber bisher nicht auf.

Es wird keine amerikanischen Bodentruppen geben. ap

Kampfflieger des US-Militärs

Es wird keine amerikanischen Bodentruppen geben.

WashingtonAmbivalenz ist das Hauptmerkmal der amerikanischen Anti-IS-Strategie. Barack Obama hat das Ziel ausgegeben, die Miliz „letztendlich zu zerstören“, zugleich aber scheut er eine neue Verwicklung im Nahen Osten. Daher beschränkt der Präsident seine Generäle auf Abstandswaffen: Drohnen, Hubschrauber und Kampfjets. Soldaten schickt er nur als Militärberater, sie sollen das irakische Militär und moderate Rebellen in Syrien ausbilden.

Obama geht es darum, die richtigen Lehren aus der Besetzung des Iraks (2003–2011) zu ziehen – die wichtigste lautet für ihn: keine Bodentruppen. „Wir haben gelernt, dass man den Deckel auf den konfessionellen Konflikten halten kann, solange wir das mächtigste Militär der...

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