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26.12.2016

09:23 Uhr

Kampf gegen Populismus

Nicht aufgeben!

VonMichael Brackmann

Premium2016 war das Jahr des Rechtspopulismus. Die Verteidiger der offenen Gesellschaft geraten in die Defensive – auch wegen ihres eigenen Versagens: Den zivilen Diskurs in unserem Land verteidigt man nicht mit Defätismus.

Ein Graffito ahmt das berühmte Werk Edvard Munchs nach. Jörg Modrow/laif

Zum Schreien

Ein Graffito ahmt das berühmte Werk Edvard Munchs nach.

BonnVertreter des liberalen Bürgertums zeigen sich mittlerweile gerne im Büßerhemd. Reumütig erklärten sie die zweistelligen Prozentzahlen der Alternative für Deutschland (AfD) bei den Landtagswahlen im März damit, man habe die Sorgen und Nöte des Volkes nicht ernst genommen. Gesenkten Hauptes erlebten sie zuletzt den Wahlerfolg des US-Wutbürgers Donald Trump und die Niederlage des progressiven italienischen Regierungschefs Matteo Renzi beim Verfassungsreferendum.

Mit der Diagnose, Ängste und Abwehrreflexe in der Bevölkerung sträflich vernachlässigt zu haben, stellen sich die Verfechter einer offenen Gesellschaft selbst an den Pranger. So klagte Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne), Linke und Linksliberale grenzten „Andersdenkende“ durch „Intoleranz“ vorsätzlich...

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