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16.03.2017

18:42 Uhr

Kampf gegen Populismus

Was Europa von den Niederlanden lernen kann

VonMathias Brüggmann, Till Hoppe

PremiumDer Rechtspopulist Geert Wilders hat nicht geschafft, stärkste politische Kraft in den Niederlanden zu werden. Politiker in Europa sind erleichtert – und versuchen Lehren für den Kampf gegen den Populismus zu ziehen.

Die Niederländer haben Nein zum Populismus gesagt. dpa

Rutte statt Wilders

Die Niederländer haben Nein zum Populismus gesagt.

Amsterdam, BrüsselDie Erleichterung war deutlich: Der Wahlsieg des amtierenden niederländischen Premierministers Mark Rutte ließ Politiker in ganz Europa erst einmal aufatmen. „Ich glaube, es war ein guter Tag für die Demokratie“, kommentierte Angela Merkel und meinte damit auch die Wahlbeteiligung von über 80 Prozent. Frankreichs Präsident François Hollande sprach von einem „klaren Sieg gegen den Extremismus“ und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker lobte: „Das niederländische Volk hat ganz überwiegend für die Werte gestimmt, für die Europa steht: freie und tolerante Gesellschaften in einem prosperierenden Europa.“

Der rechtsliberale Rutte selbst feierte seinen Sieg und die Tatsache, dass die rechtspopulistische Partei PVV von...

Kommentare (1)

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Herr Matthias Moser

16.03.2017, 19:43 Uhr

Meines Erachtens hat das klare und konsequente Agieren in der Sache der Wahlkampfauftritte der türkischen Politiker den Wahlausgang so werden lassen. Als Lehre kann man also konstatieren, daß klare Haltung vom Wähler belohnt wird. Diese ewige Laviererei und Abwarterei unserer Kanzlerin schadet ihr sehr! Das gilt nicht nur in Sachen Erdogan (was muß er eigentlich noch sagen, bevor Frau Merkel mal Klartext redet), sondern auch in vielen anderen Dingen.

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