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19.05.2016

18:17 Uhr

Kanzler Christian Kern

Der Austro-Obama

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumÖsterreichs neuer Bundeskanzler Christian Kern will die Köpfe und Herzen seiner Landsleute nicht den Populisten überlassen. Er muss sich schon jetzt auf scharfe Kritik einstellen. Unterstützung kommt aus der Wirtschaft.

Österreichs neuer Kanzler wird von den einheimischen Medien euphorisch als „Austro-Obama“ gefeiert. dpa

Christian Kern

Österreichs neuer Kanzler wird von den einheimischen Medien euphorisch als „Austro-Obama“ gefeiert.

WienAls Vorstandschef der österreichischen Bahn hat Christian Kern in der Flüchtlingskrise eine logistische Meisterleistung vollbracht. Ganz unbürokratisch hat er Zehntausende Migranten auch ohne gültiges Ticket mitfahren lassen. Der 50-Jährige packt eben gerne an. Als neuer Bundeskanzler der Alpenrepublik will er nun nicht weniger, als ein ganzes Land aus der politischen und wirtschaftlichen Krise zu führen.

Als der SPÖ-Politiker am Donnerstag an das Rednerpult des Nationalrats trat, da brachte er es auch gleich auf den Punkt: „Es muss durch Österreich ein Ruck gehen, um die Dinge zu verändern.“ Die Fraktionen spendeten ihm immer wieder Applaus – mit Ausnahme der rechtspopulistischen...

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