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19.07.2017

18:15 Uhr

Kirsten Westphal zu US-Sanktionen

„Da wird mit harten Bandagen gekämpft“

VonKlaus Stratmann

PremiumDie Forscherin von der Stiftung Wissenschaft und Politik befasst sich mit globalen Aspekten der Energiepolitik. Die geplanten US-Sanktionen gegen Russland sieht sie skeptisch. Zudem träfen sie auch europäische Unternehmen.

„Solch sekundäre Sanktionen mit extraterritorialer Reichweite treffen europäische Unternehmen empfindlich.“

Kirsten Westphal

„Solch sekundäre Sanktionen mit extraterritorialer Reichweite treffen europäische Unternehmen empfindlich.“

Frau Westphal, die geplanten US-Sanktionen gegen Russland werden als gezielter Angriff auf das Pipelineprojekt Nord Stream 2 des Gazprom-Konzerns aufgefasst. Greift das nicht zu kurz?
Ja. Der Entwurf des US-Senats geht weit über Nord Stream 2 hinaus. Die Sanktionen würden jedes Unternehmen betreffen, das in Russland am Bau neuer oder am Erhalt bestehender Öl- oder Gaspipelines beteiligt ist. Solch sekundäre Sanktionen mit extraterritorialer Reichweite treffen europäische Unternehmen empfindlich.

Wie könnten die Sanktionen konkret aussehen?
Schon vergleichsweise geringe Investitionen, die direkt oder in erheblichem Maße dem Erhalt, Ausbau und Bau, der Modernisierung und Instandhaltung von Pipelines dienen, sollen mit Strafen...

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