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03.04.2018

19:10 Uhr

Klimaschutz

Für Japan ist Wasserstoff der Energielieferant der Zukunft

VonKlaus Stratmann

PremiumNach der Katastrophe von Fukushima setzt Japan wie kein anderes Land auf Wasserstoff. Doch für dessen Produktion ist noch Braunkohle nötig.

6500 Exemplare des wasserstoffbetriebenen Autos wurden im vergangenen Jahr gebaut. imago/Kyodo News

Toyota Mirai

6500 Exemplare des wasserstoffbetriebenen Autos wurden im vergangenen Jahr gebaut.

TokioDer „Mirai“ ist ein ganz besonderes Auto. Das Design ist markant, manche sagen: gewöhnungsbedürftig. Die Technik unter dem Blech ist revolutionär: Hersteller Toyota bezeichnet den „Mirai“ als erstes Großserienfahrzeug mit Brennstoffzellentechnik.

Gespeist wird die Brennstoffzelle des Wagens mit Wasserstoff. Die Zelle wiederum versorgt einen Elektromotor mit Strom. Abgase stößt der „Mirai“ nicht aus – nur ein paar Liter Wasser pro 100 Kilometer. „Mirai“ ist japanisch und lässt sich mit „Zukunft“ übersetzen. Tatsächlich steht das Auto für einen wesentlichen Teil der Zukunft des japanischen Energieversorgungssystems.

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Kommentare (1)

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Herr Peter Kausch

04.04.2018, 12:12 Uhr

Sehr geherter Herr Stratmann, es macht immer wieder Freude, Ihre Artikel zu lesen. Was kann man tun, damit die Regierung aber auch viele Parteivertreter endlich begreifen, dass die Energiewende in der derzeitigen From tot ist und es allerhöchste ZEit wird, ein geordnetes Verfahren anzustreben. Nebenbei könnte man ja auch auf die BEzahlbarkeit achten - was im politischen Raum natürlich ein Fremdwort ist.
Ohne Wasserstoff in naher Zukunft wird es nicht gehen!
Mit freundlichen Grüßen
PEter Kausch

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