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06.10.2017

12:12 Uhr

Kommentar zu Macrons Reformagenda

Liebesentzug für den Präsidenten

VonThomas Hanke

PremiumEmmanuel Macron ist angetreten, um Frankreich zu reformieren. Doch seine wirtschaftliche Argumentation ist nicht stichhaltig. Dadurch macht sich der Präsident angreifbar. Ein Kommentar.

Mehr als zwei Drittel der Franzosen glauben, seine Abgabenpolitik sei ungerecht. ddp images/Hristo Rusev/NurPhoto/

Emmanuel Macron

Mehr als zwei Drittel der Franzosen glauben, seine Abgabenpolitik sei ungerecht.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beeindruckt seine Mitarbeiter. Regierungssprecher Christophe Castaner bekannte jetzt, er liebe den Staatschef, weil alles an ihm faszinierend sei – sein Lebenslauf, seine Intelligenz, seine Lebhaftigkeit, seine physische Stärke. Vielleicht schlägt Macron in seinem Hofstaat zu viel Bewunderung entgegen. Mangelnde Kritik aber führt zu gravierenden Fehlern.

Die Abschaffung der Vermögensteuer auf alle Anlageformen außer Immobilien und die Senkung der Steuer auf Kapitalerträge mit dem Haushalt 2018 sind eine solche politische Fehlzündung. Die Erleichterung, die lediglich einem Bruchteil der wohlhabendsten Franzosen zugutekommt, kostet den Staat rund 4,5 Milliarden Euro im Jahr. Die Steuersenkung erfolgt auf Pump. Denn Frankreich

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