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04.06.2015

20:00 Uhr

Konjunktur

Erdogans Trumpfkarte sticht nicht mehr

VonGerd Höhler

PremiumDer wirtschaftliche Aufschwung am Bosporus verliert an Kraft. Erdogan, der als Vater des türkischen Wirtschaftswunders gilt, steht dem Wachstum seines Landes mittlerweile im Weg.

Der türkische Staatspräsident bei einem Besuch in Deutschland. dpa

Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Staatspräsident bei einem Besuch in Deutschland.

IstanbulDass die islamisch-konservative Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) seit ihrem ersten Wahlsieg 2002 ununterbrochen regiert und bei jedem Urnengang höhere Stimmenanteile erzielte, liegt vor allem am wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Auch Recep Tayyip Erdogan verdankte seine Wahl zum Staatspräsidenten mit fast 52 Prozent der Stimmen im August 2014 dem Boom am Bosporus. Er gilt als Vater des türkischen Wirtschaftswunders. In seinen elf Jahren als Regierungschef hat sich das statistische Pro-Kopf-Einkommen verdreifacht. Die Wirtschaft wuchs um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr, 2010 und 2011 lag die Türkei mit einem Plus von rund neun Prozent mit China an der Weltspitze.

Doch seit...

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