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21.05.2016

08:56 Uhr

Kosovo

Land ohne Geschäftsmodell

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumKosovo, dem jüngsten Staat Europas, fehlen Investoren aus dem Ausland. Wenn es die Regierung in Pristina nicht bald schafft, eine wirtschaftliche Erholung einzuleiten, droht eine neue Auswanderungswelle. Ein Besuch.

Kosovo fehlt das Geschäftsmodell. Es lebt vor allem vom Geld der EU und der Schattenwirtschaft. Photothek/Getty Images

Kohlekraftwerk in Pristina

Kosovo fehlt das Geschäftsmodell. Es lebt vor allem vom Geld der EU und der Schattenwirtschaft.

MitrovicaDer Fluss Ibar ist eine Mülldeponie. Plastikflaschen, Fetzen von Einkaufstüten und bunte Verpackungen blitzen in der Sonne an diesem Spätwintertag in Mitrovica. Die einst von den Franzosen finanzierte Brücke zwischen dem albanischen und serbischen Teil der einstigen Industriestadt im Norden des Kosovo ist noch immer für den Autoverkehr gesperrt. Eigelbe Panzersperren und eine silberne Metallwand mit der EU-Flagge verhindern den Transit. Die Zugangsstraße ist aufgerissen. Autowracks stehen herum. Gelangweilt beobachten Sicherheitskräfte wie die Bürger von Mitrovica zu Fuß die strategisch so wichtige Brücke überqueren.

Zwölf Jahre sind seit den gewalttätigen Unruhen bereits ins Land gezogen. Doch die Situation in...

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