Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.09.2016

14:51 Uhr

Krise der Euro-Zone

Industriepolitik als Lösung

VonDirk Hinrich Heilmann

PremiumWeder Geld- noch Fiskalpolitik retten Europa. Vielmehr müssen der Ordnungsrahmen der Euro-Zone rigider gestaltet, die Banken konsequent saniert und die Wirtschaft mit Mitteln der Industriepolitik modernisiert werden. Eine Analyse.

Die Gemeinschaft darf sich nicht länger nach innen wenden und sich nur defensiv mit der Bewältigung der Euro-Krise befassen. dpa

Europäisches Parlament in Straßburg

Die Gemeinschaft darf sich nicht länger nach innen wenden und sich nur defensiv mit der Bewältigung der Euro-Krise befassen.

Wenn es für aufrechte deutsche Ordoliberale eine Höhle des Löwen gibt, dann ist es vermutlich der Keynes-Saal im King’s College der Universität Cambridge. Ausgerechnet hier, überragt von einer lebensgroßen Büste des britischen Ökonomen und Politikers John Maynard Keynes, trafen sich prominente deutsche Volkswirte wie der Wirtschaftsweise Lars Feld, Ifo-Präsident Clemens Fuest und der Ex-EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing in der vergangenen Woche mit überwiegend keynesianisch ausgerichteten Kollegen aus Europa und den USA. Eingeladen hatten in seltener Eintracht das vom Finanzspekulanten George Soros gegründete Institute for New Economic Thinking (INET) und das von Feld geleitete Freiburger Walter-Eucken-Institut.

Jenseits des üblichen Klischees von den...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×