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15.02.2017

08:59 Uhr

Krise zur Unzeit

Neuer Streit über Griechenland-Hilfe

VonRuth Berschens, Jan Hildebrand, Gerd Höhler

PremiumZwischen der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) spitzt sich der Streit über das Rettungsprogramm für Griechenland zu – und wieder geht das Grexit-Gespenst um. Die Krise kehrt zurück – ausgerechnet in Europas Schicksalsjahr.

Das Gespenst des Grexits geht wieder um. dpa

Akropolis in Athen

Das Gespenst des Grexits geht wieder um.

Brüssel/Berlin/AthenNormalerweise wägen Notenbanker ihre Worte mit viel Bedacht. Jede Bemerkung kann die Finanzmärkte in Aufruhr versetzen. Doch in Griechenland sind die Zeiten nicht normal. Und so bemühte Yannis Stournaras, Chef der Bank of Greece, am Montag im Athener Parlament einen drastischen Vergleich: Wer die Wiedereinführung der Drachme fordere, „soll nach Nordkorea reisen“, so der Zentralbankchef. „Dann werden sie sehen, was passieren würde.“

Das Gespenst des Grexits geht wieder um. Nicht nur in Athen. In vielen europäischen Hauptstädten wird die Frage diskutiert, ob dieses Jahr doch noch eintreten könnte, was im Sommer 2015 gerade so verhindert wurde: ein Abschied...

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