Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.04.2017

17:44 Uhr

Künftige Standorte von EU-Behörden

Deutschland und Frankreich streiten um Brexit-Beute

VonRuth Berschens, Dana Heide, Thomas Hanke

PremiumBis zum Brexit brauchen die EU-Behörden für Bankenaufsicht und Arzneimittel einen neuen Sitz. Aber wo? Hinter den Kulissen ist ein heftiger Konkurrenzkampf darum entbrannt. Auch unter deutschen Städten wird gerangelt.

EU-Länder rangeln um Behörden, die aus der britischen Hauptstadt wegziehen müssen. picture alliance / robertharding

Big Ben in London

EU-Länder rangeln um Behörden, die aus der britischen Hauptstadt wegziehen müssen.

Brüssel, Paris, BerlinAndrea Enria macht sich Sorgen um seine Schützlinge: Rund 160 Mitarbeiter hat der Chef der European Banking Authority (Eba) in London unter seiner Obhut. Sie wissen nicht wohin, seit die Briten im Juni vergangenen Jahres für den EU-Austritt stimmten. Dasselbe gilt für rund 900 Beschäftigte der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema). Bis zum Brexit am 29. März 2019 müssen die beiden Behörden die britische Hauptstadt verlassen und ein neues Domizil auf dem Kontinent bezogen haben. Bloß wo? Die EU solle das unbedingt schnell klären, drängt Enria.

Bei EU-Ratspräsident Donald Tusk findet der Italiener Gehör. „Die Agenturen brauchen dringend Planungssicherheit“,...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×