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27.11.2015

07:41 Uhr

Leben und Arbeiten in Zeiten der Gefahr

Die Ökonomie der Angst

VonThomas Tuma

PremiumKriegsgefahr in Syrien, Terrordrohungen oder Cybercrime – auch die Furcht ist zu einem globalen Geschäft geworden, in dem der IS nur einer von vielen Akteuren ist. Ein Phänomen – vier Perspektiven.

Wie funktionieren die internationalen Gewaltmärkte? dpa

Kampf gegen den Terror in Brüssel

Wie funktionieren die internationalen Gewaltmärkte?

Ein kraftstrotzender Exportweltmeister wie Deutschland beliefert den Rest der Welt nicht nur mit Waren und Dienstleistungen, sondern gelegentlich auch mit Vokabeln. Beliebt sind Begrifflichkeiten wie „Kindergarten“ oder „Blitzkrieg“. Ganz oben auf der Liste semantischer Ausfuhr-Hits steht indes die „Angst“, gern auch „German Angst“.

Mit dieser Wortschöpfung wollen uns Amerikaner und Briten gern verdeutlichen, wie typisch deutsch sie unsere merkwürdige Furcht finden vor allem und jedem, mitunter gar vor uns selbst.

Wir sorgen uns ja nicht mehr nur um Klimawandel, schwachen Euro und Flüchtlingsansturm, sondern auch darum, dass die anderen uns in eine europäische Führungsrolle drängen könnten. Unsere Angst speist sich...

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