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10.05.2015

08:40 Uhr

Leitartikel

Das leidende Russland

VonMathias Brüggmann

PremiumWegen der taumelnden Wirtschaft und der schwachen Währung sucht Russland neue Helden. Das hat die Bevölkerung des stolzen Landes dringend nötig. Denn auch nach dem Ende der Sowjetunion geht es nur sehr langsam bergauf.

Uniform eines vielfach ausgezeichneten russischen Veteranen während des Festaktes „70 Jahre Elbe-Day“ in Sachsen. dpa

Russlands Geschichte ist keine Erfolgs- und schon gar keine reine Heldengeschichte

Uniform eines vielfach ausgezeichneten russischen Veteranen während des Festaktes „70 Jahre Elbe-Day“ in Sachsen.

Armes Russland, es ist eine Tragödie.  70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs herrscht nicht mehr überall Freude und Dankbarkeit darüber, dass auch und vor allem sowjetische Soldaten mitgeholfen haben, das menschenverachtende Hitler-Regime niederzuringen. Auch die Trauer über die Millionen von Opfern aus der Sowjetunion, die von der vorrückenden Wehrmacht erschossen, gepeinigt, vergewaltigt oder vergast wurden, ist nicht mehr ungetrübt. Es gibt kein ungeteiltes Mitgefühl mehr für das Leid, das die Menschen dort im Krieg und  danach durchlitten haben, viele aufopferungsvoll und selbstlos, andere ohnmächtig und schutzlos.

Die Sowjetunion hat nicht nur die größten Opfer bei der Bezwingung

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