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14.07.2015

07:13 Uhr

Leitartikel

Noch einmal: Griechenland

VonHans-Jürgen Jakobs

PremiumEuropa schwankt zwischen Solidität und Solidarität. Dabei sind die Probleme im hellenischen Hamlet-Spiel längst nicht gelöst. Gesucht wird Vertrauen – und eine politische Union, die diesen Namen verdient. Ein Kommentar.

Der griechische Euro: Die Akteure haben in einen Abgrund geschaut, in den sie das nächste Mal fallen, wenn sie nicht das Muster der Krisenbewältigung ändern.  dpa

Griechischer Euro

Der griechische Euro: Die Akteure haben in einen Abgrund geschaut, in den sie das nächste Mal fallen, wenn sie nicht das Muster der Krisenbewältigung ändern. 

DüsseldorfWar es das jetzt? Können wir uns all der Wortspiele entwöhnen, die irgendetwas mit „greek“ zu tun haben? Also mit „Grexit“, „Graccident“ oder „Agreekment“? Oder auch mit „My Fat Greek Divorce“? Würde der Einfallsreichtum der Politik im Griechenland-Drama nur im Ungefähren der Kreativität der Texter entsprechen, es wäre viel gewonnen.

So aber ist das Beste, was man über den Einigungsspruch zu Brüssel sagen kann, wenig genug. Das Lobende besagt lediglich: Der Beweggrund, dieses Europa der einen Währung nicht scheitern zu lassen, war groß genug, alle zum Kompromiss zu drängen. Sie spielten mit vertauschten Rollen ihr Spiel, das immerhin ein...

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