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08.07.2015

13:09 Uhr

Leitartikel zu Chinas Aktienmärkten

Staatliche Börsenblase

VonStephan Scheuer

PremiumDie Regierung in Peking sollte den Märkten freien Lauf lassen. Doch anstatt riskante Spekulationen zu unterbinden, gibt die Regierung den Zockern wieder mehr Freiheiten – ein gefährlicher Kurs.

Die Luft entweicht, die Kurse purzeln. dpa

Aktienblase in China

Die Luft entweicht, die Kurse purzeln.

PekingPeking hat zu lange Aktienfieber. Steigende Kurse waren für die Staatsführung eine einfache Antwort auf drängende Probleme. Der Boom an den Börsen mehrte den Wohlstand von Chinas Anlegern und versorgte die hochverschuldeten Staatskonzerne mit frischem Kapital. Mit dem Segen der Regierung hat sich in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt eine gewaltige Aktienblase aufgebaut. Jetzt entweicht die Luft, die Kurse purzeln. Peking sollte nicht länger dagegen kämpfen. Ein Einbruch ist schmerzlich. Aber nur so kann Peking Zocker an die Leine legen, verlässliche Regeln aufstellen und künftige Blasen verhindern. Im Moment prescht die Staatsführung jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung vor....

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