Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.02.2015

16:38 Uhr

Litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite

„Der Kreml kann keine Regeln einhalten“

VonTill Hoppe

PremiumDie „eiserne Lady“ hat sich in Europa einen Namen gemacht. Doch ihr rabiater Stil ist nicht unumstritten. Im Handelsblatt-Interview fordert sie Waffenlieferungen für Kiew und Sanktionen gegen Putins Unterstützer.

Die litauische Präsidentin erhielt im Jahr 2013 den Karlspreis. Mit dem Internationalen Karlspreis zeichnet die Stadt Aachen jedes Jahr Persönlichkeiten aus, die sich besonders um Europa verdient gemacht haben. dpa

Dalia Grybauskaite in Aachen

Die litauische Präsidentin erhielt im Jahr 2013 den Karlspreis. Mit dem Internationalen Karlspreis zeichnet die Stadt Aachen jedes Jahr Persönlichkeiten aus, die sich besonders um Europa verdient gemacht haben.

Frau Präsidentin, Sie haben das Vorgehen Russlands in der Ostukraine als „offenen Terrorismus“ bezeichnet. Ist Moskau alleine für die jüngste Eskalation dort verantwortlich?
Dalia Grybauskaite: Wie sollte man einen Staat denn sonst nennen, der seinen Soldaten befiehlt ihre Identität zu verbergen und Uniformen ohne Hoheitsabzeichen zu tragen? Der versucht Schrecken zu verbreiten, indem er Zivilisten beschießt und kein Problem damit hat, „Grad“-Raketen auf einen vollbesetzten Bus zu feuern? Der internationales Recht und Vereinbarungen missachtet? Das ist das Verhalten von Terroristen, nicht von zivilisierten Staaten. Die Eskalation des Krieges ist das Resultat der Handlungen des Kremls: Er unterstützt weiterhin die Terroristen,...

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Guenter Gresch

07.02.2015, 10:52 Uhr

Selbst wenn Merkel und Hollande einen Vertrag über einen Waffenstillstand erreichen. Er dient Putinversteher nur zur Annerkennung der neuesten Eroberungen für sein Neurussland. Was nützt ein Vertrag mit einem Agressor, für den Verträge nur Papiere zum zerreissen sind? Mich erinnert dass alles an dass Münchner Abkommen von 1938.

Herr Guenter Gresch

07.02.2015, 10:59 Uhr

Sorry , leider ein Druckfehler in meinem Beitrag durch automatische Schreibhilfe im IPad. Es soll heißen P u t i n und nicht Putinversteher.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×