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16.06.2015

19:55 Uhr

Luxemburgs Finanzminister Gramegna

„Wenn wir allein bleiben, kriegen wir Probleme“

VonRuth Berschens

PremiumLuxemburg gilt als größte Steueroase in der EU. Im Interview erklärt Finanzminister Pierre Gramegna, was das Land gegen Steuerdumping tun will und warum es problematisch ist, die Vereinbarungen mit Firmen offenzulegen.

„Transparenz und Fairness in der europäischen Steuerpolitik.“ (Foto: Valery Kloubert für Handelsblatt)

Finanzminister Gramegna

„Transparenz und Fairness in der europäischen Steuerpolitik.“ (Foto: Valery Kloubert für Handelsblatt)

Für den luxemburgischen Finanzminister ist es eine harte Woche. Erst bekam seine Regierung einen politischen Dämpfer: Die Luxemburger lehnten die Einführung des nationalen Wahlrechts für EU-Ausländer in einem Referendum ab. Und dann erwischte ihn auch noch eine Erkältung. Schwer verschnupft antwortet Gramagna auf die Fragen des Handelsblatts.

Herr Minister, seit dem Luxleaks-Skandal gilt Ihr Land als attraktivste Steueroase für Unternehmen in der EU. Können Sie damit leben?
Nein. Unsere Regierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, unser Steuersystem moderner und transparenter zu gestalten. Und wir wollen unsere EU-Präsidentschaft, die am 1. Juli beginnt, unter anderem nutzen, um mehr Transparenz und...

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