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09.06.2016

14:54 Uhr

Marktzugang in China

Sündenfall Protektionismus

VonStephan Scheuer

PremiumDeutsche Firmen klagen zu Recht über Fesseln in China. Doch die Politik wird ihnen kaum helfen können. Denn die Chancen, die Situation zu verbessern, hat die Bundesregierung verspielt. Eine Analyse.

Die Markteintrittsbarrieren in China sind für viele deutsche Unternehmen nach wie vor kaum überwindbar. Das Bild vor einem Gemälde in der Großen Halle des Volkes in Peking stammt vom China-Besuch der Bundeskanzlerin 2006. dpa

Merkel vor Chinesischer Mauer

Die Markteintrittsbarrieren in China sind für viele deutsche Unternehmen nach wie vor kaum überwindbar. Das Bild vor einem Gemälde in der Großen Halle des Volkes in Peking stammt vom China-Besuch der Bundeskanzlerin 2006.

Nach der Hochphase herrscht Katerstimmung bei den europäischen Unternehmen in China. Zweistellige Wachstumsraten, wie sie viele Branchen lange Zeit gewöhnt waren, gehören der Vergangenheit an. Die Manager beklagen die Verschlossenheit in einigen Segmenten von Chinas Wirtschaft, die sie bei einer weiteren Expansion in dem Land bremst. Zugleich beobachten sie aufmerksam, wie die Chinesen in Europa fleißig zukaufen.

Kein Wunder, dass vor der am Samstag beginnenden China-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Forderungen nach freiem Marktzugang und dem Einlösen der Reformversprechen so laut wie selten sind. Doch die Chancen, die Situation für Deutschlands Firmen in China zu verbessern, hat...

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