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02.05.2017

18:11 Uhr

Merkel-Besuch bei Putin

Zweckbündnis statt Kameraderie

PremiumFreundschaft zwischen Angela Merkel und Wladimir Putin? Undenkbar. Zu tief sind die persönlichen und politischen Differenzen. Doch das muss vorteilhafte Vereinbarungen für beide Seiten nicht ausschließen. Eine Analyse.

Die Kanzlerin muss Russlands Präsidenten etwas anbieten. picture alliance / AP Photo

Merkel und Putin

Die Kanzlerin muss Russlands Präsidenten etwas anbieten.

Das erste Mal seit 2015 ist Angela Merkel wieder nach Russland gereist. Eigentlich wollte sie nicht kommen, nicht unter diesen Umständen jedenfalls. Erst müsse die Ukraine-Krise vorüber sein, hatte sie sich vorgenommen. Im Hinterkopf dürfte dabei auch die Episode vor fast genau zwei Jahren gewesen sein. Damals hatte sie sich zur Geste einer Kranzniederlegung an der Kremlmauer durchgerungen, um Moskau nicht zu brüskieren und Deutschlands historische Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg zu demonstrieren. Weil sie sich aber nicht für Wladimir Putins Machtdemonstration der gigantischen Militärparade am Vortag instrumentalisieren lassen wollte, überraschte der russische Präsident sie bei der Kranzniederlegung mit...

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