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18.10.2015

19:06 Uhr

Merkels Türkeibesuch

Kein Deal für Flüchtlinge

VonOzan Demircan

PremiumBundeskanzlerin Angela Merkel steht in der Flüchtlingskrise unter gigantischem Druck. Nun soll ausgerechnet die Türkei Abhilfe schaffen. Nur eine Gruppe geht dabei wohl leer aus: die Flüchtlinge selbst. Ein Kommentar.

Bei ihrem Besuch in der Türkei macht die Kanzlerin unter dem Druck der Flüchtlingskrise Zugeständnisse an Erdogan. Reuters

Merkel und Erdogan

Bei ihrem Besuch in der Türkei macht die Kanzlerin unter dem Druck der Flüchtlingskrise Zugeständnisse an Erdogan.

IstanbulRecep Tayyip Erdogans Lebenslauf liest sich bislang wie folgt: Parteigründer, Ministerpräsident, Staatspräsident. Nun darf sich der türkische Landeschef eine weitere Position in den Lebenslauf schreiben: Grenzhüter der Europäischen Union.
Der Staatenbund ist heilfroh, an seiner Südostflanke jemanden gefunden zu haben, der ihm die Flüchtlinge künftig vom Hals hält. In Istanbul schlug am Sonntag einmal mehr die Stunde der Realpolitik.

Der Handschlag zwischen Merkel und Erdogan in Istanbul darf als Befreiungsschlag für viele Seiten gewertet werden. Die Kanzlerin kommt ihren Kritikern entgegen, die EU findet nach Monaten des Streits über Grenzkontrollen und -zäune einen (sehr kleinen) gemeinsamen Nenner, und der...

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