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05.06.2017

18:21 Uhr

Milliarden-Showdown in Athen

IWF-Chefin Lagarde bietet Schulden-Kompromiss

VonJan Hildebrand, Moritz Koch, Norbert Häring

PremiumSieben Milliarden Euro benötigt Griechenland. Das Geld muss aus dem Rettungsfonds ESM kommen, doch das Bundesfinanzministerium verhandelt hart. IWF-Chefin Christine Lagarde erhöht nun den Druck – auf Wolfgang Schäuble.

Proteste gegen die Sparpolitik der griechischen Regierung vor dem Parlament am Syntagmaplatz in Athen im Mai. Reuters

Proteste in Athen

Proteste gegen die Sparpolitik der griechischen Regierung vor dem Parlament am Syntagmaplatz in Athen im Mai.

BerlinAm 15. Juni steht im griechischen Schuldendrama der Showdown an. Dann treffen sich die Euro-Finanzminister, um eine neue Milliardentranche freizugeben. Griechenlands Finanzminister Euklid Tsakalotos braucht das Geld dringend. Anfang Juli muss er Schulden von mehr als sieben Milliarden Euro zurückzahlen. Ohne die Überweisung aus dem europäischen Rettungsfonds ESM kann er das nicht.

Noch gibt sich Tsakalotos optimistisch. „Mit gutem Willen auf allen Seiten können wir im Juni in der Euro-Gruppe eine Einigung erzielen, die Klarheit über Griechenlands Schulden schafft, damit sich die Wirtschaft weiter erholen kann“, sagte er dem Handelsblatt. Guten Willen braucht es aus seiner Sicht vor allem...

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