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24.08.2016

16:56 Uhr

Milliardenhilfen für Syrien

Schöne Worte, späte Zahlung

VonNicole Bastian, Pierre Heumann, Donata Riedel

PremiumVor einem halben Jahr versprachen Staatschef aus aller Welt eine Rekordsumme für Syrien und die Nachbarländer in der Region. Doch ein großer Teil ist immer noch nicht gezahlt. Für viele Flüchtlinge geht es um die Existenz.

Mehr als die Hälfte der Kinder in der Region kann nicht zur Schule gehen. Imago

Flüchtlingsmädchen in einem Camp in Jordanien

Mehr als die Hälfte der Kinder in der Region kann nicht zur Schule gehen.

Düsseldorf, Tel Aviv, BerlinAm 4. Februar 2016 schrieb die Welt in London Geschichte. Noch nie sei so viel Geld an einem einzigen Tag für eine einzelne Krise gesammelt worden, sagte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, und sprach von einem „großen Erfolg“. Sechs Milliarden Dollar zur Lösung der Flüchtlingskrise in Syrien und in den Nachbarländern für dieses Jahr, weitere 6,1 Millarden Dollar für die Zeit danach bis 2020.

Ganz selbstlos war die Hilfe nicht. Den 70 Geberländern ging es auch darum, für die syrischen Flüchtlinge Bleibeperspektiven in der Herkunftsregion im Nahen Osten zu schaffen. Damit sie nicht...

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