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13.02.2017

16:53 Uhr

Münchner Sicherheitskonferenz

Aufrüsten im Interesse Europas

VonDonata Riedel

PremiumTreibt Donald Trump die Spaltung der EU voran? Für den Sicherheitsexperten Wolfgang Ischinger wäre das eine „Kriegserklärung ohne Waffen“. Unabhängig davon müsste Europa mehr sein als nur „bedingt verteidigungsbereit“.

Die USA fordern von Europa mehr Geld für die Verteidigung. dpa

Niederländischer Panzer bei einer Nato-Übung in Polen

Die USA fordern von Europa mehr Geld für die Verteidigung.

BerlinAlles auf Anfang. Bei ihrer Gründung, noch unter dem Namen „Wehrkundetagung“, war die Münchner Sicherheitskonferenz ein Forum, auf dem Sicherheitsexperten aus den USA und Europa über das transatlantische Verhältnis debattierten. Seit dem Amtsantritt Donald Trumps stehen die selbstverständliche Freundschaft und das Verteidigungsbündnis Nato jetzt so grundsätzlich auf dem Prüfstand, dass Wolfgang Ischinger, Leiter des alljährlichen Treffens von Regierungschefs, vor Außen- und Verteidigungsministern sowie der Rüstungsindustrie aus aller Welt bekennt: „Ich habe Angst.“

Anlass sind Empfehlungen Trumps an EU-Regierungen, sich den Brexit zum Vorbild zu nehmen. „Wenn Trump wirklich die Auflösung der EU betreiben sollte, wäre das eine Kriegserklärung...

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