Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.07.2016

10:34 Uhr

Nato-Gipfel

Operation Vorwärtsverteidigung

VonMathias Brüggmann, Moritz Koch

PremiumDie Militär-Allianz bereitet sich dem Nato-Gipfel ab Freitag auf ein neues Verhältnis zu Moskau vor: Flagge zeigen gegen Russland, heißt die Devise. Doch es gibt auch Stimmen, die vor einer Abschreckungsstrategie warnen.

Nato-Großmanöver „Anaconda“ Anfang Juni in Polen. dpa

Fallschirmjäger

Nato-Großmanöver „Anaconda“ Anfang Juni in Polen.

Vilnius, WashingtonEs klingt verstörend fremd in den Ohren – hier sprechen sie nun wieder vom Krieg. „Klassische Kriegsführungsübung“ nennt Bundeswehr-Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp seine Mission im dichten litauischen Wald. Sein Gefechtsstand ist ein olivgrünes Großzelt unweit des Städtchens Rukla, gut 100 Kilometer entfernt von der Grenze zum russischen Ostsee-Außenposten Kaliningrad entfernt.

„Iron Wolf“ heißt das Manöver, bei dem 250 Soldaten des Jägerbataillons 291 der Bundeswehr mit „Boxer“-Panzern, dänischen Einheiten mit ihren „Leopard 2“-Panzern aus deutscher Produktion und 600 litauischen Männern üben, einen simulierten Angriff aus dem Osten zu stoppen.

Manöver wie dieses sind Teil der Nato-Strategie, die der Gipfel...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×