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29.07.2015

20:00 Uhr

Neue Geldquelle für Terrorgruppen

Drogen für den Dschihad

VonJan Dirk Herbermann

PremiumOb der Islamische Staat, Al Quaida oder die Taliban – Terrorgruppen haben eine lukrative Einnahmequelle entdeckt: den Drogenhandel. Für die Länder, in denen die Suchtstoffe hergestellt werden, hat das fatale Folgen.

Rekordernte trotz Bombardierung der Felder. (Foto: AP)

Opiumbauern östlich von Kabul

Rekordernte trotz Bombardierung der Felder.

(Foto: AP)

GenfOb der Islamische Staat in Syrien und im Irak, der afrikanische Al-Quaida-Ableger in Mali oder die Taliban in Afghanistan – sie alle haben eine lukrative Geldquelle entdeckt: das Drogenbusiness. „Terroristen und Drogendealer können sehr schnell Komplizen werden“, sagt der Exekutivdirektor des Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung bei den Vereinten Nationen, Juri Fedotow.

Drogen und Dschihad – das ist eine explosive Mischung, die zur Destabilisierung ganzer Regionen beiträgt und die Terrormilizen stabilisiert.

Doch gerade im Kampf gegen die Narko-Dschihadisten verfügt der Westen über keine klare Strategie. „Viele Regierungen haben zwar die Gefahr erkannt, sie lassen die Sache aber einfach treiben“,...

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