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13.09.2016

12:54 Uhr

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz

Europa muss sich grundlegend wandeln

VonJoseph Stiglitz

PremiumReform oder Scheidung: Die Euro-Zone kann nur funktionieren, wenn die Regeln und Institutionen grundlegend geändert werden. Dazu müssen sieben Anpassungen vorgenommen werden. Ein Gastbeitrag.

Joseph E. Stiglitz ist Nobelpreisträger für Ökonomie und Professor an der Columbia University. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Der Autor

Joseph E. Stiglitz ist Nobelpreisträger für Ökonomie und Professor an der Columbia University. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Zu sagen, die Euro-Zone habe sich seit der Krise von 2008 nicht gut entwickelt, ist eine Untertreibung. Ihren Mitgliedstaaten ging es schlechter als den Ländern der Europäischen Union außerhalb der Euro-Zone. Einige Euro-Länder stecken in einer tiefen Rezession. Ihr Zustand – denken wir an Griechenland – ist in vielerlei Hinsicht schlimmer als das, was manche Volkswirtschaften während der Großen Depression der 1930er-Jahre erlitten. Die leistungsstärksten Euro-Zonen-Länder wie Deutschland machen einen guten Eindruck, aber nur im direkten Vergleich. Ihr Wachstumsmodell beruht teilweise auf einer „Beggar Thy Neighbor“-Politik, bei der der Erfolg auf Kosten ehemaliger „Partner“ geht.

Deutschland gibt gern den Opfern...

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