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23.02.2017

06:13 Uhr

Norbert Röttgen über die Verteidigungsausgaben

Es ist an der Zeit aufzuwachen

VonNorbert Röttgen

PremiumWir tun nicht genug für die Sicherheit und damit die Stabilität unseres Landes, kritisiert der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Politik des Bundestags. Dabei ist die Lage ernst. Ein Gastbeitrag.

Norbert Röttgen ist Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Politik des Bundestags.

Der Autor

Norbert Röttgen ist Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Politik des Bundestags.

Hier ist eine gute Nachricht: Die Deutschen werden 2017 so intensiv über Politik diskutieren wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Neben der Frage, ob Deutschland wirtschaftspolitisch die Uhr zurückdrehen soll, wird es vor allem um ein Thema gehen: Sicherheit. Zu Recht, denn die Lage ist ernst, und es wird Zeit aufzuwachen. Wünschenswert – wenn auch wenig realistisch – wäre es, in der Diskussion die unterschiedlichen Ebenen des Themas auseinanderzuhalten und das Vordergründige, das Aktuelle und das Eigentliche zu trennen.

Das Vordergründige besteht darin, dass es inzwischen über zehn Jahre her ist, dass alle Nato-Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, zwei Prozent ihrer...

Kommentare (1)

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Unbekannt

23.02.2017, 10:45 Uhr

Wir sollten zuerst einmal festlegen, welcher Rahmen für unsere Sicherheit notwendig ist.

Notwendig ist n i c h t die Teilnahme an Donald Trumps Krieg gegen den Islam. Den sollen die Amerikaner bitte alleine führen. Die halten ja bis heute den Erfinder und weltweiten Finanzierer des Salafismus, die Saudis, für ihre besten Freunde. Alle deutschen Soldaten raus aus allen islamischen Ländern! Beendigung der US-Mordeinsätze von deutschem Boden aus!

Verteidigen müssen wir uns gegen die wiedererwachende Sovjet-Union 2.0 des Herrn Putin. Für diesen Abwehrkampf müssen wir uns rüsten, gerade auch in der elektronischen und psychologischen Kriegsführung. Was der KGB Mann Putin da bringt, ist schon filmreif. Für diesen Abwehrkampf gibt es aber auch viele Verbündete in Europa, nicht zuletzt die Länder, die die europäische Ostgrenze bilden. Die Verteidigungpolitik muss zur Klammer für Europa werden. Die USA stören mit ihrem Weltmachtgehabe da nur. Was sollen wir mit einem Verbündeten anfangen, der Fraund und Feind nicht unterscheiden kann??

In dieser europäischen Verteigungsgemeinschaft werden auch sicher Frankreich und England mit machen, und wenn es nur damit geht, einen wiedererwachenden deutschen Wunsch nach eigenen Atomwaffen abzuwehren (FJS lässt grüssen).

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