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12.09.2016

12:08 Uhr

Nordkorea fehlen Devisen

Eine Diktatur trocknet aus

VonMathias Peer, Martin Kölling

PremiumVerzweifelt versucht Nordkorea im Ausland Devisen aufzutreiben, unter anderem mit einer Restaurantkette. Doch die Sanktionen gegen das Regime treffen die Wirtschaft hart. Staatschef Kim reagiert mit Trotz. Ein Report.

Der Industriepark in der Stadt, der der Führung als wichtige Devisenquelle galt, steht seit Frühjahr still. Sean Gallagher/laif

Eine Familie im nordkoreanischen Kaesong

Der Industriepark in der Stadt, der der Führung als wichtige Devisenquelle galt, steht seit Frühjahr still.

Bangkok, TokioKim Jong Uns Abgesandte in Thailand haben nicht viel zu tun. Die drei jungen Kellnerinnen aus Nordkorea stehen neben dem Eingang ihres Lokals und warten auf Kundschaft. Ohne ein Wort zu sprechen, starren sie ins Leere. Es ist Donnerstagabend in Bangkok. Nur zwei Mal müssen die Damen die Tür für Dinnergäste öffnen. Ihr Restaurant, das im Erdgeschoss Platz für rund 50 Personen bietet, ist an lediglich zwei Tischen belegt. Die offiziellen Devisenbeschaffer für das abgeschottete Land können am Ende des Tages nur Kleingeld nach Hause schicken.

Die nordkoreanischen Kellnerinnen arbeiten für die Restaurantkette Pyongyang, die Nordkoreas Machthaber in...

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