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17.08.2015

20:12 Uhr

Norwegen

Das skandinavische Ölpreisopfer

VonHelmut Steuer

PremiumEines der reichsten Länder der Welt steuert auf eine handfeste Krise zu. Angesichts der riesigen Ölvorkommen Norwegens schien das lange kein Thema zu sein. Doch der jüngste Preisverfall macht dem Königreich zu schaffen.

Früher waren vor allem Jobs in der Ölindustrie gefragt – heute schauen sich norwegische Ingenieure auch in anderen Branchen um. dpa

Branchenwechsel

Früher waren vor allem Jobs in der Ölindustrie gefragt – heute schauen sich norwegische Ingenieure auch in anderen Branchen um.

StockholmDas Wort Krise mag niemand in den Mund nehmen. Und doch spürt man nicht zuletzt in der Ölstadt Stavanger, dass etwas faul ist im Staate Norwegen. Eines der reichsten Länder der Welt steuert auf eine handfeste Krise zu. Sinkende Wohnungspreise, eine steigende Arbeitslosigkeit und äußerst gedämpfte Wachstumsaussichten – es sind ungewohnte Zeiten für die erfolgsverwöhnten Norweger.

Das schwarze Gold, das jahrzehntelang unaufhaltsam sprudelte und für den unermesslichen Reichtum des skandinavischen Landes gesorgt hat, ist jetzt zu einem Dauerthema geworden. Die größte Wirtschaftszeitung des Landes, „Dagens Næringsliv“, veröffentlicht online derzeit im Stundenrhythmus neue Horrormeldungen. „Amerikanisches Öl auf den niedrigsten Stand...

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