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23.08.2016

11:46 Uhr

Notenbank wird Großaktionär

Der stille Teilhaber der Japan AG

VonMartin Kölling

PremiumWeil die „Abenomics“ an ihre Grenzen stoßen, startet Japan ein neues Experiment: Die Notenbank wird zum größten Aktionär des Landes. Für Investoren eigentlich Grund zum Jubeln. Doch die Nebenwirkungen werden immer stärker.

Der Chef der japanischen Zentralbank darf Anleihen, Immobilienpapiere und Aktien kaufen. Reuters

Haruhiko Kuroda

Der Chef der japanischen Zentralbank darf Anleihen, Immobilienpapiere und Aktien kaufen.

TokioAn das dauernde Knattern von Helikoptern am Himmel über Tokio haben sich die Bewohner der japanischen Hauptstadt wohl oder übel gewöhnt. Täglich kreisen Hubschrauber über der Metropole, Polizei, private Shuttledienste oder Medienkonzerne auf der Suche nach Luftbildern. Nun schauen auch Japans Börsianer nach oben.

„Ein Helikopter schwebt über Japans Aktienmarkt“, meint Tohru Sasaki, Devisenstratege der US-Bank JP Morgan in Tokio. Auch den Piloten können die Aktionäre ausmachen: Es ist Notenbankchef Haruhiko Kuroda. Und er tut etwas, über das sich Investoren eigentlich noch niemals beschwert haben. Er wirft Geld über Tokios Börse ab.

Sasaki spielt damit auf den Begriff des...

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