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04.05.2017

17:19 Uhr

Ökonom Thomas Piketty

„Europa kann nicht wie der Wiener Kongress arbeiten“

VonThomas Hanke

PremiumFür den Kampf gegen Radikale muss Globalisierung gesteuert und die Euro-Zone demokratisiert werden, fordert Thomas Piketty. Im Interview erklärt der Ökonom, warum Institutionen zögern, den Wandel einzuleiten.

„Wir brauchen statt reiner Handelsabkommen nachhaltige und gerechte Partnerschaften.“ dpa

Thomas Piketty

„Wir brauchen statt reiner Handelsabkommen nachhaltige und gerechte Partnerschaften.“

ParisThomas Piketty forscht mit über 100 Kollegen im Projekt „WID World“ weltweit über die Vermögensverteilung. Für Sonntag ruft er zur Wahl von Emmanuel Macron auf.

Herr Piketty, Abstiegsängste und Ungleichheit spielen eine große Rolle im Wahlkampf. Warum profitiert die extreme Rechte so davon?
Viele Wähler sind resigniert, sie denken vielleicht: „Wir können nichts erreichen, um die Globalisierung besser zu regulieren oder um Multis zum Steuerzahlen zu bewegen. Dann hauen wir auf die Migranten drauf, vielleicht geht es uns dadurch ein wenig besser.“ Dieses Abrutschen in den Nationalismus hat viel mit dem Eindruck zu tun, der Kapitalismus sei nicht mehr...

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