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12.02.2017

11:38 Uhr

Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Krugman

„Es droht ein Bruch des Handelssystems“

VonAstrid Dörner, Jens Münchrath

PremiumNobelpreisträger Paul Krugman sieht in Trump eine Bedrohung für Wirtschaft und Demokratie. Seine Kritik an den deutschen Exporten kann er jedoch verstehen. Ein Gespräch über Märkte, Milliardeninvestitionen und Merkel.

Lautstark gegen den neuen US-Präsidenten. Dominik Butzmann für Handelsblatt

Paul Krugman

Lautstark gegen den neuen US-Präsidenten.

Paul Krugman galt als einer der größten Kritiker der Sparpolitik, die Angela Merkel in Europa durchgesetzt hat. In den Zeiten von Trump allerdings sieht der Ökonomie-Nobelpreisträger die Kanzlerin in einem anderen Licht: Niemand sei besser geeignet, um für westliche Werte zu kämpfen als Merkel, schwärmt er. Krugman redet ruhig und wirkt nachdenklich. Das aber kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihn die Politik des US-Präsidenten in höchste Alarmstimmung versetzt hat.

Herr Krugman, seit Donald Trump US-Präsident ist, vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht China oder Deutschland wegen der hohen Exportüberschüsse attackiert. Ist die Kritik berechtigt?
Nun, es gibt ein...

Kommentare (1)

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Unbekannt

10.02.2017, 08:49 Uhr

Woher nehmen die Wirtschaftswissenschaftler in der Welt die Weisheit, dass man alle Probleme in der Wirtschaft mit der Enteignung der Sparer lösen darf?

Diese Weisheit kommt aus einem Land, in welchem das Sparen in unserem Sinne unbekannt ist. In den USA sind alle Bürger mehr oder weniger verschuldet. Die können also von der Inflation nur profitieren. Wenn doch ein alter Mensch seine Altersversorgung verliert, geht er halt im Supermarkt Tüten packen.

Wir müssen halt nur umdenken!

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