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18.03.2017

12:15 Uhr

Ökonomische Bildung in Spanien

„Wie viel verdienen Sie?“

VonSandra Louven

PremiumIn Spanien werben Börsenaufsicht und Zentralbank für Finanzunterricht in den Lehrplänen. Mittlerweile machen 500 Schulen freiwillig mit. Ein Besuch bei einer Privatschule in Madrid, die zu den Vorreitern zählt.

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Spanien, Bildung, Schüler Colegio Ramón y Cajal

Schüler der Privatschule Ramón y Cajal in Madrid

Hier ist der Finanzunterricht Pflicht.

MadridWelche Nachrichten ein Land bewegen, zeigt sich oft an den Fragen der Kinder. Susana Lozano, Lehrerin an der Madrider Privatschule Ramón y Cajal, erklärt ihrer Klasse, dass ein Personalausweis nötig ist, um ein Bankkonto zu eröffnen. „Denn“, sagt Lonzano, „die Bank leitet alle Kontoinformationen automatisch an das Finanzamt weiter.“ Da schnellt eine Hand in die Höhe: „Heißt das dann, dass diejenigen, die keine Steuern zahlen, ihren Personalausweis nicht gezeigt haben?“, fragt ein 13-Jähriger. Von den Korruptionsskandalen und Steuertricks spanischer Politiker und Unternehmer hat dieser Junge offenbar schon gehört.

Er kann sich glücklich schätzen, dass er mit Lonzano eine Lehrerin...

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