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16.05.2017

17:55 Uhr

ÖVP-Kanzlerkandidat Sebastian Kurz

Auf dem Weg zur Ich-AG

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumFür die vorgezogenen Wahlen in Österreich hat Sebastian Kurz seine konservative ÖVP im Handstreich zum persönlichen Wahlverein gemacht. Der Aufstieg des designierten Parteichefs mit dem Gespür für das Populäre ist kometenhaft.

Lässt keine Gelegenheit zur Selbstdarstellung aus. AP

Sebastian Kurz

Lässt keine Gelegenheit zur Selbstdarstellung aus.

WienSebastian Kurz ist ein Menschenfänger. Der 30-jährige Außenminister blickt seinem Gegenüber freundlich und aufmerksam in die Augen. Er beherrscht die Körpersprache, kann Nähe und Kompetenz vermitteln. „Bei Kurz fällt auf, dass er sehr intelligent, couragiert und charismatisch wirkt“, lobt Red-Bull-Gründer und Marketinggenie, Dietrich Mateschitz. Kurz, der ehemalige Jurastudent, ist ein Kommunikationstalent. Einer, der sein Streben zur Macht charmant und sympathisch verpackt.

Zu seinem bislang größten Coup konnte Kurz am Sonntag sogar zu Fuß laufen. Der Vorstand der ÖVP tagte unweit des Parks von Schloss Schönbrunn, nicht weit von seinem Zuhause in Wien. Aus der einst stolzen Volkspartei ÖVP machte...

Kommentare (1)

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Herr Lothar Bitschnau

17.05.2017, 10:16 Uhr

Ja, nach dem 15. Oktober 2017 wird es eine schwarz - blaue Regierung geben.
Pikant wird die Angelobung durch einen grünen Präsidenten.
Wichtig ist, dass jetzt wieder Dynamik und Kontrast den Wahlkampf befeuert und die Nebelkonstrukte der ewigen Großkoalition auflöst werden, .. hoffe ich.
Der stickige Raum von Bürokratie, Beamtenpolitik und und verlorenem Hausverstand gehört gelüftet.

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