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15.09.2016

19:14 Uhr

Osteuropäische EU-Länder

Ein Eigentor der Nationalisten

PremiumVor dem Gipfeltreffen der EU-Regierungschefs warnt Dennis Snower die Visegrád-Gruppe: Abschottung wird die Länder selbst beschädigen, glaubt der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Ein Gastbeitrag.

Dennis Snower ist Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

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Dennis Snower ist Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

Nichts weniger als eine Weichenstellung für Europa erwarten einige EU-Regierungschefs vom Gipfeltreffen am Freitag in der Slowakei. Der gastgebende Ministerpräsident Robert Fico will einen „Bratislava-Prozess“ starten zur Neuausrichtung der Europäischen Union nach Brexit und anderen Krisen. Einige Weichensteller drücken allerdings in eine Richtung, die eher ein Zugunglück auslösen, als auf eine Strecke Richtung bessere Zukunft führen würde.

Allen voran ist das die Visegrád-Gruppe, also die Regierungen aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Ungarns Regierungschef Victor Orbán hat als Ziel ausgegeben, die traditionell liberalen und kosmopolitischen Prinzipien des Westens zu schleifen und ein Europa anzustreben, das „historische, religiöse und nationale...

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