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15.11.2015

09:22 Uhr

Paris, Frankreich und die USA

Widerwilliger Weltpolizist

VonMoritz Koch

PremiumUS-Präsident Barack Obama wollte Amerika aus dem syrischen Bürgerkrieg heraushalten. Doch die Terrorserie zwingt ihn, die bisherige Strategie gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat zu überdenken.

US-Präsident Obama lässt sich im Oval Office über die Situation in Frankreich informieren, nach den Anschlägen von Paris. Reuters

Briefing des US-Präsidenten

US-Präsident Obama lässt sich im Oval Office über die Situation in Frankreich informieren, nach den Anschlägen von Paris.

WashingtonPräsident Barack Obama hatte Amerikas außenpolitische Elite ins Weiße Haus geladen, als die Terrornacht über Paris hereinbrach. Die frühere Außenministerin Madeleine Albright war gekommen, ihr Nachfolger Colin Powell und selbst der 85-jährige James Baker, Chefdiplomat im Kabinett des ersten Präsidenten Bush. Das Thema war der Freihandel, die Trans-Pacific Partnership. Mit diesem Projekt will Obama in die Geschichtsbücher eingehen. Er versteht sich als erster pazifischer Präsident, die Neuausrichtung der amerikanischen Außenpolitik für das beginnende asiatische Zeitalter - und damit verbunden: das Ende der Verstrickungen im Nahen Osten - soll sein Vermächtnis als Staatschef werden.

Dieses Vorhaben wird scheitern, so viel...

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