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11.10.2016

17:25 Uhr

Paul Ryan

Republikanischer Kronprinz im Krisenmodus

VonMoritz Koch

PremiumPaul Ryan, Spitzenpolitiker der US-Republikaner, will Donald Trump nicht mehr unterstützen, empfiehlt ihn aber weiter zur Wahl. Die Einstellung des ranghöchsten Republikaners zeigt das ganze Dilemma seiner Partei.

WashingtonAuf der Straße regiert die Wut – und hinter verschlossenen Türen die Ratlosigkeit. „Wir wollen Trump“, brüllen Demonstranten vor der Parteizentrale der Republikaner in Washington. Ein paar Dutzend haben sich versammelt, sie schwenken Fahnen und halten Banner in die Fernsehkameras. Ihr Zorn gilt der eigenen Partei, vor allem: Paul Ryan, dem Chef des Abgeordnetenhauses. „Der hat doch nur auf die Gelegenheit gewartet, Trump im Stich zu lassen“, dröhnt es aus der Menge.

Hinter den Fassaden der Macht laufen die Drähte heißt, seit Stunden hängen die konservativen Abgeordneten in einer Telefonkonferenz. Amerikas Rechte ist im Krisenmodus, vier Wochen vor der...

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