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16.05.2016

16:29 Uhr

Portugals Finanzminister Mário Centeno

„Wir sind keine Radikalen“

VonSven Afhüppe, Jan Hildebrand

PremiumPortugals alte Regierung verspielte das Vertrauen der Investoren. Der neue Finanzminister Mário Centeno will es zurückgewinnen – und spricht im Interview über seine Pläne, Defizite und eine Reform der Währungsunion.

„Wir brauchen schnell einen Fahrplan, wie wir die Euro-Zone weiterentwickeln wollen. Es muss weitere Integrationsschritte geben.“ Reuters

Portugals Finanzminister Mário Centeno

„Wir brauchen schnell einen Fahrplan, wie wir die Euro-Zone weiterentwickeln wollen. Es muss weitere Integrationsschritte geben.“

BerlinNachdem Portugals neue Regierung vom Reformkurs abrückte und Vertrauen verspielte, will es Finanzminister Mário Centeno nun zurückgewinnen. Vergangene Woche war er bei Wolfgang Schäuble in Berlin zum Antrittsbesuch. Danach traf er Investoren in Frankfurt. Dazwischen empfing er das Handelsblatt zu seinem ersten Interview mit einer deutschen Zeitung.

Herr Centeno, wie war Ihr Treffen mit Wolfgang Schäuble?
Für mich war es ein sehr lehrreiches Gespräch. Wolfgang Schäuble hat so viel politische Erfahrung, viel mehr als ich.

Wir hätten erwartet, dass er Sie in die Mangel nimmt. Die Bundesregierung ist verärgert, dass Portugal den Reformkurs verlassen hat.
Ich kann Ihnen versichern,...

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