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08.11.2016

07:05 Uhr

Portugals Wirtschaftsminister Caldeira Cabral

„Das ist weit weg von der Wahrheit“

VonSandra Louven

PremiumManuel Caldeira Cabral verteidigt im Interview das Ende der Sparmaßnahmen und wehrt sich gegen Kritik an seiner Politik. Von der Notwendigkeit einer neuerlichen Rettung durch die EU könne keinesfalls die Rede sein.

„Andere EU-Regierungen sollten sich lieber um ihre eigenen Probleme kümmern.“ imago/GlobalImagens

Manuel Caldeira Cabral

„Andere EU-Regierungen sollten sich lieber um ihre eigenen Probleme kümmern.“

Eigentlich ist Manuel Caldeira Cabral ein freundlicher und redseliger Mensch. Aber wenn ausländische Kollegen wie der deutsche Bundesfinanzminister Schäuble wiederholt seine Politik kritisieren, platzt ihm schon einmal der Kragen.

Herr Caldeira Cabral, die sozialistische Regierung hat viele Sparmaßnahmen ihrer Vorgänger rückgängig gemacht. Müssen Sie damit ihre Bündnispartner zufrieden stellen, die Kommunisten und den linken Block?
Nein, die meisten Maßnahmen standen schon in unserem Wahlprogramm. Viele, wie die Kürzung der Beamten-Gehälter, waren von vornherein zeitlich befristet. Wir haben sie jetzt nur auslaufen lassen und den Portugiesen nach harten Jahren etwas mehr Normalität geboten.

Investoren sorgen sich, wie die neuen Ausgaben finanziert...

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