Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.07.2016

17:32 Uhr

Präsidentenwahl in Frankreich

Ein völlig neues Spiel

PremiumEin Wirtschaftsminister fordert seinen Chef heraus: Emmanuel Macron positioniert sich für die Präsidentschaftswahl 2017 als Konkurrent von Francois Hollande – und mischt die Politik des Landes kräftig auf. Eine Analyse.

Er hat viele Gegner, aber auch viele Fürsprecher: Frankreichs Wirtschaftsminister nimmt das höchste Amt im Staat ins Visier. Reuters

Emmanuel Macron

Er hat viele Gegner, aber auch viele Fürsprecher: Frankreichs Wirtschaftsminister nimmt das höchste Amt im Staat ins Visier.

Sie haben es alle befürchtet, aber doch nicht erwartet: Frankreichs junger Wirtschaftsminister Emmanuel Macron bringt das Kalkül von Linken, Rechten und Rechtsextremen durcheinander, weil er mit seiner Bewegung „En Marche!“ in den Wahlkampf 2017 eingreift. Strikt formal hat er seine Kandidatur noch nicht erklärt, doch sein Anspruch „Wir sind die Bewegung der Hoffnung, wir tragen das bis 2017, bis zum Sieg“ ist nichts anderes als eine Bewerbung.

Der 38-jährige Macron hat viel gegen sich: eine Unzahl von Gegnern, auf der Linken wie auf der Rechten, seine Unerfahrenheit, seine Vergangenheit als Investmentbanker, sein Image als Technokrat. Doch er lernt unglaublich schnell...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×