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27.07.2015

15:24 Uhr

Pro und Contra Draghis Euro-Politik

Magische Worte oder Geisterruf des Zauberlehrlings?

VonJan Mallien, Daniel Schäfer

PremiumVor drei Jahren kündigte Mario Draghi an, die EZB werde alles tun, um den Euro zu erhalten. Der Satz war die Wende in der Euro-Krise und ein Bruch mit Grundsätzen. Hat die EZB alles richtig oder nur schlimmer gemacht?

Seine Geldpolitik spaltet die Fachwelt. dapd

EZB-Präsident Draghi

Seine Geldpolitik spaltet die Fachwelt.

Pro: Es waren magische Worte

Der EZB-Chef hat die Euro-Zone stabilisiert, und seine Kritiker lagen falsch, ist Jan Mallien überzeugt.

Wenn Mario Draghi eines Tages in die Geschichte eingeht, dann mit diesen drei Worten: „Whatever it takes.“ Die EZB werde „alles Notwendige tun“, um den Euro zu retten. Journalisten sprachen schnell von der Bazooka, und tatsächlich hatte das kurz darauf aufgelegte OMT-Programm eine unbegrenzte Feuerkraft: Es ermöglicht der EZB im Notfall, ohne Limit Anleihen einzelner Euro-Länder zu kaufen. Kritiker fürchteten damals: ausufernde Inflation, fehlende Reformanreize und unvorhersehbare Risiken für die Steuerzahler. Heute ist klar: All diese Befürchtungen waren unbegründet. Das...

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