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28.12.2016

06:00 Uhr

Protektionismus

Die G20-Staaten schotten sich ab

VonDonata Riedel

PremiumKanzlerin Merkel will im Kreis der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer gegen Protektionismus kämpfen. Tatsächlich werden immer neue Handelshemmnisse geschaffen. 2016 gibt es mehr Schutzmaßnahmen als je zuvor.

Handelshemmnisse bremsen das Wachstum. dpa

Containerumschlag im Hamburger Hafen

Handelshemmnisse bremsen das Wachstum.

BerlinEs ist eine zentrale Forderung in der G20-Agenda von Angela Merkel: „Die Wohlstandsgewinne der Globalisierung dürfen nicht durch Abschottung und Protektionismus zurückgedreht werden.“ Auf diese Zusage will die Kanzlerin ihre Kollegen aus den führenden Industrie- und Schwellenländern nicht nur beim Weltwirtschaftsgipfel Anfang Juli in Hamburg einschwören. Doch selbst wenn das gelingt, wären Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihres Bekenntnisses angebracht. Traditionell beschwören die G20-Staaten die Vorteile des Freihandels – um nach ihren Treffen zu Hause oft das Gegenteil zu tun: Die Zahl der Handelshemmnisse, die nach der Finanzkrise 2008 von der G20 eingeführt wurden, hat 2016 einen Höchststand erreicht....

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