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03.09.2015

06:43 Uhr

Putin in Peking

Ungleiche Brüder

VonAndré Ballin

PremiumTrotz der zur Schau gestellten Einigkeit: Wladimir Putin und Xi Jinping sind keine gleichberechtigten Partner. Eine tatsächlich enge Zusammenarbeit zwischen den beiden gibt es nur dort, wo es China nützt. Ein Kommentar.

Während Russland großes Interesse an einer tiefergehenden Zusammenarbeit hat, ist Chinas Bedürfnis nach engerer Kooperation deutlich geringer. Reuters

Keine gleichberechtigte Partnerschaft

Während Russland großes Interesse an einer tiefergehenden Zusammenarbeit hat, ist Chinas Bedürfnis nach engerer Kooperation deutlich geringer.

Man muss die Siege feiern, wie sie fallen. Die Teilnahme Wladimir Putins an der Militärparade in Peking zum 70. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs ist Höhepunkt seiner Chinareise. 12.000 chinesische Soldaten marschierten auf dem Platz des Himmlischen Friedens an dem Ehrengast aus Moskau vorbei, 500 Panzer und 200 Kampfflugzeuge dröhnten vorüber. Eine kleine russische Eliteeinheit war Teil der Show. Putins Besuch ist auch ein Akt der Dankbarkeit gegenüber Gastgeber Xi Jinping. Schließlich war Xi am 9. Mai auf dem Roten Platz dabei, als der Kreml mit einer ähnlich pompösen Waffenschau seinen Sieg im Zweiten Weltkrieg feierte, dabei aber von...

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